BAMF-funded courses telc & g.a.s.t. Examination Centre

Sprachförderung für Ausbildung und Berufsschule

Sprachlich sicher durch Ausbildung und Berufsschule

IFB unterstützt Auszubildende, Betriebe und Berufsschulen dabei, sprachliche Anforderungen im Betrieb, im Fachunterricht und in Prüfungen gezielt zu bewältigen.

Betrieb · Berufsschule · Prüfungsvorbereitung

Orientierung vor der Planung

Was soll sprachlich sicherer gelingen?

Wir klären zuerst den konkreten Ausbildungsalltag. Daraus entsteht eine nachvollziehbare Empfehlung – ohne vorschnelle Kurs- oder Förderzusage.

  • Arbeitsaufträge und Sicherheitsvorgaben verstehen
  • Fachtexte und Aufgabenstellungen bearbeiten
  • Berichtsheft und Dokumentation sprachlich bewältigen
  • Zwischen- und Abschlussprüfungen vorbereiten

Vorbereitend

Sprachlicher Einstieg vor Ausbildungsbeginn

Begleitend

Unterstützung parallel zu Betrieb und Berufsschule

Berufsbezogen

Fachsprache aus dem konkreten Ausbildungsberuf

Flexibel

Präsenz, digital oder hybrid – nach Abstimmung

Drei Lernbereiche

Sprache dort fördern, wo sie gebraucht wird

Die Inhalte orientieren sich an typischen Aufgaben aus Betrieb, Berufsschule und Prüfung.

Sprache im Betrieb

Sicher kommunizieren und Arbeitsabläufe besser verstehen.

  • Arbeitsaufträge und Sicherheitsvorgaben
  • Kommunikation mit Ausbilderinnen und Ausbildern
  • Kundengespräche, Rückfragen und Problemmeldungen
  • Fachwortschatz des Ausbildungsberufs

Sprache in der Berufsschule

Fachliche Inhalte sprachlich erschließen und aktiv mitarbeiten.

  • Fachtexte und Aufgabenstellungen
  • Klassenarbeiten und Präsentationen
  • Mündliche Mitarbeit
  • Lern-, Lese- und Schreibstrategien

Prüfungsvorbereitung

Sprachliche Sicherheit für wichtige Etappen der Ausbildung.

  • Berichtsheft und Dokumentation
  • Zwischen- und Abschlussprüfung
  • Mündliche Prüfungssituationen
  • Fachbegriffe verständlich erklären

Für wen?

Auszubildende, Betriebe und Berufsschulen gemeinsam im Blick

Sprachförderung funktioniert besonders gut, wenn Lernziele und organisatorische Bedingungen früh abgestimmt werden.

Auszubildende

Unterstützung beim Verstehen, Sprechen, Schreiben und bei beruflichen Prüfungssituationen.

Betriebe und Ausbildende

Sprachliche Anforderungen, Arbeitsabläufe und Freistellungsmöglichkeiten gemeinsam einordnen.

Berufsschulen

Fachunterricht, Prüfungsanforderungen und regelmäßige Lernzeiten sinnvoll aufeinander abstimmen.

Zwei mögliche Wege

Individuelle Sprachförderung oder geförderter Azubi-BSK?

Die beiden Wege unterscheiden sich bei Finanzierung, Teilnahmevoraussetzungen und organisatorischem Rahmen.

Direkt planbar

Individuelle IFB-Sprachförderung

Direkt mit Betrieb, Schule oder Auszubildenden planbar.

  • Inhalte und Umfang individuell abstimmen
  • Keine öffentliche Teilnahmeberechtigung erforderlich
  • Angebot nach Bedarfsanalyse und Kapazität

Nach Prüfung & Freigabe

BAMF-Azubi-Berufssprachkurs

Öffentlich gefördertes Angebot mit geregelten Voraussetzungen.

  • Teilnahmeberechtigung erforderlich
  • Ausrichtung auf Ausbildung und Prüfungen
  • Start nur bei genehmigtem und verfügbarem Kursangebot

Mögliche Durchführung

Passend zu Ausbildungsberuf und Lernalltag

Ausbildungsvorbereitend

Kompakte Sprachförderung vor dem Ausbildungsbeginn – bei geförderten Angeboten nur mit bestehendem Ausbildungsvertrag und Teilnahmeberechtigung.

Ausbildungsbegleitend

Regelmäßige Förderung parallel zu Betrieb und Berufsschule, abgestimmt auf konkrete Ausbildungsinhalte.

Berufsschule oder IFB

Unterricht kann – abhängig von Kursart und Organisation – an einer Berufsschule oder bei IFB stattfinden.

Digital oder hybrid

Online- und kombinierte Formate sind möglich, wenn sie zum Lernziel und zum genehmigten Kursrahmen passen.

Bedarfsanalyse

Welche Angaben helfen bei der Planung?

Für eine erste Einschätzung genügen zusammengefasste Angaben. Namen oder sensible Unterlagen sind nicht erforderlich.

  • Ausbildungsberuf und Ausbildungsjahr
  • Teilnehmerzahl und ungefähres Sprachniveau
  • Berufsschulzeiten und mögliche Lernfenster
  • Typische sprachliche Herausforderungen
  • Termine von Zwischen- oder Abschlussprüfungen

Zuständigkeiten

Wer entscheidet über Förderung und Kursstart?

  • IFB klärt Bedarf und mögliche Kurswege.
  • Die zuständige Stelle entscheidet über eine Teilnahmeberechtigung.
  • Betrieb und Berufsschule stimmen Lernzeiten und Freistellung ab.
  • Der Kurs startet erst nach verbindlicher Bestätigung.

Lernorte

Lernort und Kursort gemeinsam abstimmen

Die passende Durchführung hängt von Kursart, Gruppe, Stundenplan und organisatorischen Möglichkeiten ab.

Berufsschule

Ausbildungsbegleitende Sprachförderung nah am Fachunterricht und ohne zusätzliche Wege.

Betrieb

Individuelle IFB-Angebote können bei geeigneten Rahmenbedingungen im Unternehmen stattfinden.

IFB-Kursort

Unterricht an unseren Kursorten in Senden, Neu-Ulm, Ulm oder Ehingen – je nach aktuellem Angebot.

Online oder hybrid

Digitale und kombinierte Formate können Lernzeiten flexibler mit der Ausbildung verbinden.

Geförderte Sprachförderung

BAMF-Azubi-BSK: Voraussetzungen zuerst prüfen

Ein geförderter Azubi-Berufssprachkurs setzt eine Teilnahmeberechtigung, einen förderfähigen Ausbildungsweg und ein konkret verfügbares Kursangebot voraus. Bei genehmigter Teilnahme ist der Kurs für Auszubildende kostenfrei.

Kurszeitpunkt

Vor oder während der Ausbildung

Azubi-BSK können ausbildungsvorbereitend oder ausbildungsbegleitend organisiert werden.

Orientierungswert

70 bis 150 Unterrichtseinheiten

Ausbildungsbegleitende Kurse umfassen in der Regel 70 bis 150 Unterrichtseinheiten je Berufsschuljahr.

Förderweg

Teilnahmeberechtigung erforderlich

Anmeldung und Kursstart erfolgen erst nach Prüfung der Voraussetzungen und verbindlicher Bestätigung.

Ablauf

In vier Schritten zur passenden Sprachförderung

01

Bedarf beschreiben

Ausbildungsberuf, Zielgruppe und sprachliche Herausforderungen nennen.

02

Voraussetzungen klären

Sprachniveau, Ausbildungsvertrag, Teilnahmeweg und mögliche Lernzeiten prüfen.

03

Kursweg abstimmen

Individuelles IFB-Angebot oder geförderten Kursweg einordnen.

04

Nächsten Schritt bestätigen

Kursart, Lernort, Termine, Kosten beziehungsweise Förderung verbindlich klären.

Frequently Asked Questions

Antworten vor der Planung

Für wen eignet sich die Sprachförderung?

Das Angebot richtet sich an Auszubildende mit sprachlichem Unterstützungsbedarf sowie an Betriebe und Berufsschulen, die eine passende Förderung organisieren möchten. Die konkrete Kursart wird anhand des Ausbildungswegs und des Bedarfs geprüft.

Ist ein BAMF-Azubi-BSK kostenfrei?

Bei genehmigter Teilnahme ist ein Azubi-BSK für die Auszubildenden kostenfrei. Voraussetzung sind eine Teilnahmeberechtigung und ein konkret bestätigtes Kursangebot. Individuelle IFB-Sprachförderung wird separat angeboten und kalkuliert.

Wie umfangreich ist ein ausbildungsbegleitender Azubi-BSK?

Ausbildungsbegleitende Azubi-BSK umfassen in der Regel 70 bis 150 Unterrichtseinheiten je Berufsschuljahr. Der konkrete Umfang richtet sich nach Bedarf, Kurskonzept und Freigabe.

Kann die Förderung schon vor Ausbildungsbeginn starten?

Ausbildungsvorbereitende Kurse sind möglich. Bei einem geförderten Azubi-BSK ist dafür unter anderem ein abgeschlossener Ausbildungsvertrag und eine Teilnahmeberechtigung erforderlich.

Wo kann der Unterricht stattfinden?

Je nach Kursart kommen Berufsschule, IFB-Kursort, digitale oder hybride Durchführung infrage. Individuelle IFB-Angebote können nach organisatorischer Prüfung auch im Betrieb stattfinden.

Welche Unterlagen werden für die erste Beratung benötigt?

Für die erste Einschätzung genügen Ausbildungsberuf, Ausbildungsjahr, Teilnehmerzahl, ungefähres Sprachniveau und gewünschte Zeiten. Weitere Nachweise werden nur bei Bedarf und über einen abgestimmten Weg angefordert.

Sprachförderung für Ausbildung gemeinsam planen

Betriebe, Berufsschulen und Auszubildende können den konkreten Bedarf mit IFB besprechen. Wir ordnen Kursweg, Voraussetzungen und nächsten Schritt transparent ein.